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Brand- & Rauchschutztüren

Brand- und Rauchschutztüren

Sicherer Schutz vor Feuer und Rauch.

Feuer ist jedes Jahr die Ursache für Schäden an Immobilien in Milliardenhöhe. Rund 200.000-mal muss die Feuerwehr jährlich im Durchschnitt ausrücken. Bei den meisten Brandschäden ist die Rauchentwicklung am folgeschwersten, rund 90% aller Brandopfer sind Rauchtote. Daraus wird deutlich, wie wichtig eine fachgerechte Installation von entsprechenden Schutzvorrichtungen für Ihr Zuhause oder Ihren Gewerbebetrieb ist – bei uns sind Sie in jedem Fall an der richtigen Adresse, wir bieten Ihnen den kompletten Service rund um die geeigneten und sicheren Brand- und Rauchschutzelemente.

Tueren aus Aluminium von Gleue und Willeke Metallbau GmbH
Einbauen eines Schlosskastens in eine Tür von Gleue und Willeke

Alle dafür notwenigen Elemente aus Aluminium werden aus den hochwertigen Systemprofilen der Firma Schüco International KG von uns hergestellt, durch eine Überwachungsgemeinschaft fremdüberwacht und erhalten die staatlich gültigen Prüf- und Gütesiegel. Wir verfügen über die Zulassungen zur Fertigung von Brand- und Rauchschutzelementen. Somit garantieren wir Ihnen die Sicherheit, die Sie sich wünschen.

Abgesichert durch jahrzehntelanges Know-how und Kompetenz in Fertigung und Auswahl an Werkstoffen, sind wir mit unseren Brand- und Rauchschutzelementen Ihr idealer Partner, wenn es um Sicherheit am Arbeitsplatz, im Gewerbe, in öffentlichen Gebäuden oder zu Hause geht.

Was Sie bei der Auswahl Ihrer Fenster und Türen zur bestmöglichen Sicherheit gegen Schäden durch Feuer und Rauch unbedingt beachten sollten, haben wir Ihnen nachfolgend in einer Übersicht bereitgestellt:

Eine Brandschutztür ist elementarer Bestandteil jeden Gebäudes. Selbstschließende Brandschutztüren sind dazu bestimmt, den Durchtritt von Feuer zu verhindern. In Kombination mit einer Rauchschutzfunktion sind Brandschutztüren aus Mehrfamilienhäusern nicht mehr wegzudenken. In langen Fluren, Treppenhäusern und an Fluchtwegen müssen Brandschutztüren meist mit rauchhemmenden Eigenschaften verbaut werden. Besonderen Wert auf Brandschutztüren wird in Gebäuden mit schutzbedürftigen Menschen und einer hohen Besucherfrequenz gelegt. Dazu zählen u.a.:

  • Hotels und Herbergen
  • Kindergärten
  • Krankenhäuser und Altenheime
  • Verwaltungsgebäude, Banken und Bürogebäude
  • Universitäten und Schulen
  • Mehrfamilienhäuser

Die Notwendigkeit zum Einbau einer Feuerschutztür ist in Deutschland bundeslandspezifisch und in den Landesbauverordnungen und den dazugehörigen Verordnungen geregelt. Jede Brandschutztür wird fremd überwacht hergestellt, normiert und zertifiziert. Nur dadurch ist der Schutz im Brandfall gewährleistet.

Seit dem 01.09.2019 dürfen Brandschutztüren für den Außenbereich nur nach neuer Norm EN 16034 mit CE Zeichen in Verkehr gebracht werden.

Detailaufnahme von einem Türgriff von Gleue und Willeke

Einteilung der Brandschutzklassen:

Brandschutzelemente sind in Wiederstandklassen nach EN Norm 16034 (vorher DIN 4102) eingeteilt, diese unterteilen sich in die Kennbuchstaben „T“ für Türen und „F“ für Fenster sowie eine Zeitangabe der Wiederstandsdauer in 30, 60, 90 und 120 Minuten, abgerundet auf volle 30 Minuten.

Beispiele für alte Kennzeichnung nach DIN 4102:

  • T-30-2 => Tür, min. 30 Min. Widerstand, 2 Flügel
  • T-90-1 RS => Tür, min. 90 Min. Widerstand, 1 Flügel, zusätzlicher Rauchschutz
  • F-60 => Fenster, min. 60 Min. Widerstand, feststehend

Beispiel für neue Kennzeichnung nach EN 16034:

Die folgenden Bezeichnungen für Brandschutztüren/Feuerhemmende Türen kommen in Deutschland zum Einsatz:

  • EI2 30-C5 (feuerhemmend)
  • EI2 60-C5 (hoch-feuerhemmend)
  • EI2 90-C5 (feuerbeständig)
  • EI2120-C5 (hoch-feuerbeständig)

Die Klassifizierung für Brandschutztüren mit Rauchschutzfunktion lautet:

  • EI2 30- S200-C5 (feuerhemmend)
  • EI2 60- S200-C5 (hoch-feuerhemmend)
  • EI2 90- S200-C5 (feuerbeständig)
E
Raumabschluss
Verhinderung der Flammenausbreitung
I
Wärmedämmung
Beschreibt die Fähigkeit des Feuerschutzelementes die Temperatur an der Oberfläche der Tür auf der feuerabgewandten Seite an bestimmten Messstellen gegenüber der Anfangstemperatur zu begrenzen.
1/2
Index der Wärmedämmung
2 = Messbereich der Wärmeisolation in 100mm vom Türrand, 1 = Messbereich der Wärmeisolation in 25mm vom Türrand
30/60/90/120
Feuerwider-standsdauer
Zeitraum in Minuten in dem das Brandschutzelement den Flammendurchtritt verhindert. Dies wird durch Beobachtung während der Prüfung, Anhalten von leicht entzündlichen Wattebäuschen und Einführen von genormten Spaltlehren bei Verformung des Türflügels kontrolliert.
S
Rauchschutz-funktion
Verhinderung von Rauchdurchtritt bei bis zu 50 Pa Luftdruck (bis auf eine zugelassene Leckrate)
200
Rauchschutz-funktion
Die Zahl „200“ beschreibt die Prüfung sowohl bei Raumtemperatur und bei 200°C in der Prüfkammer. Das Türelement ist zwingend mit einer vierseitigen Dichtung auszustatten (z.B. unten Bodendichtung).
C
Selbstschließ-vermögen
Die Selbstschließung ist die Fähigkeit einer geöffneten Tür vollständig, selbsttätig durch gespeicherte Energie zu schließen. Dies wird durch einen Obentürschließer erreicht. Die Selbstschließung darf auch durch elektrischen Strom erfolgen, wenn dieser für den Fall eines Stromausfalls durch gespeicherte Energie abgesichert ist.
0/1/2/3/4/5
Dauerhaftigkeit der Selbstschließung
In der neuen Norm EN 16034 ist sicherzustellen, dass die Selbstschließfunktion dauerhaft funktionstüchtig bleibt. Dies muss auf einem Prüfstand durch einen Schließtest nachgewiesen werden. Je nach erreichter Zyklenzahl in eine Nutzungskategorie eingeordnet. Die Zahl 5 bedeutet in der EN 16034 Typenbezeichnung einer Brandschutztür das Erreichen von 200.000 Schließ-Zyklen.

Türen mit Rauchschutzfunktion

Rauchschutztüren (RS) nach der Norm DIN 18095 sind selbstschließende Türen, die dazu bestimmt sind, im eingebauten und geschlossenen Zustand den Durchtritt von Rauch zu behindern. Ihre Leckrate darf nicht größer sein als 20 m³/h bei einflügeligen und 30 m³/h bei zweiflügeligen Türen. Geprüft wird mit kalter sowie mit auf 200 °C erhitzter Luft bei einem Überdruck von 50 Pascal. Bezogen auf eine Zeitspanne von 10 Minuten wird dies für die Rettung bei einem Entstehungsbrand mit beginnender Verrauchung als ausreichend angesehen.

Rauchschutztüren sind mit einem Kennzeichnungsschild – Rauchschutz DIN 18095 – zu versehen. Der Betreiber ist für den einwandfreien Zustand der Rauchschutztür verantwortlich – gehen Sie also lieber auf Nummer sicher.